Träumen in Berlin (A.Tuckermann, J.Weber) Klak, 2012

Όνειρα, επιθυμίες και ιστορίες παιδιών από το Kreuzberg του Βερολίνου. Γερμανάκια και μεταναστάκια 7-11 ετών γράφουν στο πλαίσιο ενός κοινωνικοπαιδαγωγικού Projekt για πρώτη φορά. Οι “μεγάλοι” δεν έχουν παρά να τα διαβάσουν και να τα ακούσουν…

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(στα γερμανικά)

[Wir haben Geschichten, die sind noch mehr wert als ein Bild von Vincent van Gogh , sagte Muhammed, eines der Kinder, die hier zu Autoren und Autorinnen der eigenen Geschichte werden. Berliner Kinder entdeckten in einer Schreibwerkstatt ihre eigenen Stärken, erzählen ihre Geschichten, teilen die ureigenen Wünsche und Träume mit und formulieren ihre Zukunft. Berichteten von ihren Ideen, dem alltäglichen Leben und ihren Erlebnissen. Auch von solchen, die man ihnen lieber erspart hätte. Dachten über das Leben nach. Stellten sich die Zukunft als Erwachsene, als Fußballhelden, als cooler Mensch vor. Oder erfanden eine andere Welt mit Tieren und Dorfleben mitten in der Stadt, mit von Malereien übersäten Häusern und mit einem fliegenden Stuhl.
Diese Sammlung zeigt: Die Kinder genießen die Begegnung mit der tausend(1001) fältigen Kunst des Schreibens. Auf sie als schreibende Künstler wie als Lebenskünstler ist Verlass]

Echte Freunde

Es war einmal ein Junge namens Julian.
Er mochte ein Mädchen, Paula.
Er ist ihr dauernd hinterhergeschlichen.
Sie hat ihn gar nicht beachtet.
Sie hat sich umgedreht und hat ihn gesehen.
Er war aufgeregt.
Am Ende mochte sie ihn auch.
Paula war ganz normal. Sie war so wie ich.

Paula Reikowski
7 Jahre

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Ich wünsche mir gar nichts,
Ich wünsche mir alles.
Ich wünsche mir alles, was man kaufen kann,
und alles, was man nicht kaufen kann,
gar nichts
und alles.

Bassel Abu El Kahir
9 Jahre

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Mein Kopf ist aus Glas.
Mein Kopf kann leicht kaputtgehen.
Wenn ich meinen Kopf stoße, zerbricht er.
Er ist ganz glatt.
Man kann ihn anmalen.
Nur ich habe einen Kopf aus Glas.
Man kann in meinen Kopf Wasser reintun und daraus trinken.
Man kann mit meinem Kopf nicht Fußball spielen.
Das ist zu gefährlich.
Man kann durch meinen Kopf durchgucken.
Mein Kopf kann nicht klug sein, weil nichts drin ist.
Ich werde ein Gehirn reinmachen.
Dann kann ich endlich denken.
Ich bin klug.

Mehmet Ay
9 Jahre

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Ich denke gerne an eine Sache.
An den deutschen Pass.
Mein Wunsch ist nur der deutsche Pass.
Und ich will gerne unbedingt in einer Wohnung
wohnen und nicht im Heim.
Das sind meine Lieblingswünsche.
Und ich will unbedingt meine Oma sehen.
Ich habe sie seit sechs Jahren nicht gesehen.

Alban Mazreku
10 Jahre

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Ich wünsche mir, dass ich in Deutschland bleibe. Aber ich kann nicht immer in Berlin bleiben, weil die Polizei meine Familie nach Hause schickt. Ha…ha,ha. Ich will nicht nach Jugoslawien gehen. Ich bin in Deutschland geboren.
Hilfe…Hilfe, ich will meine Schule beenden,
ich will nicht nach Jugoslawien gehen.

Meira Radosaljevic
10 Jahre

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Die Axt

Es ist sehr dunkel hier. Papas Axt hängt an der Wand. Das Mondlicht scheint durchs Fenster. Ich nehme jetzt die Axt und gehe Stufe für Stufe die Treppe runter. Es ist sehr leise hier, zu leise. Plötzlich schreit ein Uhu, oder war ein Käuzchen? Endlich bin ich im Keller angelangt. Ich lasse auf die staubige Klinke und öffne die Tür. Jetzt gehe ich rein und hebe meine Axt hoch. Im letzten Augenblick kommen mir noch zwei Tränen aus den Augen. Aber jetzt, jetzt ist es so weit. Ich zähle jetzt auf drei. Eins! Zwei! Drei! Und PAFF! Das Sparschwein ist kaputt. Endlich kann ich mir ein Fahrrad kaufen.

Anusch Ganikjan
10 Jahre
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Kalt

Ich war draußen.
Ich war ganz allein.
Ich hatte keine Jacke.
Es gab keine Decke und keine Heizung.
Mir war ganz kalt.
Ich umarmte mich,
meine Finger zitterten.
Aber es war ganz schönes Wetter.
auf dem Boden lagen bunte Blätter.

Seda Altan
11 Jahre

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Ich war mal

Auf einmal
ist der Mond
aufgegangen,
in meinem
Fenster ist
der Mond
aufgegangen.

Paulina Schein
7 Jahre

Stern Mond

Ein Mond
war mit
einem Stern
befreundet
und die
anderen
lachen sie aus.

Paulina Schein
7 Jahre

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Der schönste Garten, den ich gesehen habe

Ich kam von der Schule, da sah ich unseren Garten und
unser Garten war ganz vertrocknet.
Als ich zum Essen kam, gab es mein Lieblingsessen,
Spagetti mit Sahnesoße.
Meine Mutter sagte zu mir, wie war es in deiner Schule?
Da sagte ich: Mami, ich würde unseren Garten gießen.
Na, kannst du machen.
Ich goss und goss und goss,
und als ich gewartet habe,
da sah ich, wie ein richtiger Garten aussehen kann.
Der Garten sah ganz schön aus.
Ich sagte Mama und ich sagte noch mal Mama
und da kam sie und sagte: Sieht wunderschön aus.
Sie lobte mich.

Victoria Kilian
7 Jahre

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About Der Landstreicher

Ιδού η αληθινή Ταϊτή, δηλαδή: πιστά πλασμένη με τη φαντασία μου. (Πολ Γκογκέν και Σαρλ Μορίς)............... Είμαστε εμείς οι ονειροπαρμένοι τρελλοί της γης με τη φλογισμένη καρδιά και τα έξαλλα μάτια. (Γιώργος Μακρής).............. Und wollt ihr wissen, wer ich bin, ich weiß es selber nicht, ich irre so durchs Leben hin, weiß nicht, wo ich zu Hause bin und will es wissen nicht. (Landstreicherlied, Arnold Waldwagner)...........

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