Kinofilm: Die Wand (mit der extravaganten Martina Gedeck)

Lange gewartet, endlich im Kino! Die Wand ist ein Film (der Debütfilm des österreichischen Regisseurs, Julian Pölsler) mit meiner lieblings deutschssprachigen Schauspielerin, Martina Gedeck in der Hauptrolle. Die Wand ist die Verfilmung des gleichnamigen Romanes von Marlen Haushofer aus dem Jahre 1963.

(L: “Ο Τοίχος” είναι η κινηματογραφική μεταφορά του (εκπληκτικού) βιβλίου της αυστριακής συγγραφέως Μαρλέν Χάουσχοφερ (1920-1970). Εξιστορεί τη ζωή μιας γυναίκας, η οποία εξαφανίζεται υπό μυστηριώδεις συνθήκες από το περιβάλλον της και ζει μόνη της στο βουνό περιβαλλόμενη από έναν αόρατο τοίχο. Η πρωταγωνίστρια, η Martina Gedeck, είναι η αγαπημένη μου γερμανίδα ηθοποιός χωρίς συναγωνισμό).

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Zurück zur Natur!“ so lautet die bekannte Redewendung von Jean-Jacques Rousseau. Mit dieser Aufforderung sieht sich auch eine namenlose Frau ( in Die Wand förmlich konfrontiert, als selbige sie eines Tages mysteriöserweise von ihrer Umwelt abschottet. Die 40jährige namentlich nicht genannte Erzählerin reist mit ihrer Cousine Luise und deren Ehemann Hugo an einem Wochenende zu einer Jagdhütte ins Gebirge. Das Ehepaar sucht abends noch eine im Tal gelegene Gaststätte auf. Morgens vermisst die Erzählerin ihre Begleiter und verlässt die Hütte, um nach ihnen Ausschau zu halten. Doch am Ausgang der Schlucht stößt sich ihr Hund die Schnauze an einer unsichtbaren Sperre blutig. Ein Mann, der im Tal an einem Brunnen Wasser schöpft, wirkt in ihrem Fernglas wie versteinert.

Es scheint, als habe ein großes Unglück alle, zumindest aber alle ihr durch die gläserne Wand sichtbaren Lebewesen getötet. Damit wäre sie durch die rätselhafte Wand zugleich geschützt und gefangen. Da sich das von der Wand umschlossene Gebiet über mehrere Jagdreviere erstreckt, lernt die so Isolierte allmählich, sich von den verbliebenen Vorräten, den Früchten und Tieren des Waldes und ihrem Garten zu ernähren. Zu der Sorge um ihre eigene Existenz kommt dabei bald die Sorge um verschiedene Tiere, die ihr zulaufen: neben einem Hund und Katzen eine trächtige Kuh. Während eines Winters holt sie ihre Notizen hervor und fertigt den vorliegenden Bericht an – ohne zu wissen, ob ihn jemals jemand zu Gesicht bekommen wird.

Gegen Ende erscheint auf der Alm, die die Frau als Sommerquartier bezogen hat, ein Mann. Da er ohne ersichtlichen Grund ihren jungen Stier und ihren Hund erschlägt, erschießt die Frau den Mann. Trotz dieses Mordes klingt die Erzählung optimistisch aus; so heißt es unter anderem: „Seit heute früh weiß ich sicher, daß Bella ein Kalb haben wird. Und, wer weiß, vielleicht wird es doch wieder junge Katzen geben.“Die Gefangene verschiebt ihren schon wiederholt erwogenen Ausbruch, obwohl ihr sowohl die Munition als auch die Zündhölzer ausgehen. Ihr Schicksal bleibt offen.

Trailer: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uc_oaYgdl_k

Über den Film: www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kulturjournal/videos/kulturjournal1885.html

Webseite: http://www.diewand-derfilm.at/

Der Regisseur Julian Pölsler über Martina Gedeck:

“Ursprünglich wollte ich, dass Julia Stemberger oder eine andere österreichische Schauspielerin die Rolle übernimmt. In der Phase, als es nach einer österreichisch-französischen Koproduktion aussah, hatte ich ein langes Gespräch mit Juliette Binoche, die den Film auch gerne gemacht hätte. Letzten Endes wurde es eine österreichisch-deutsche Koproduktion und damit Martina Gedeck. Ich wollte eigentlich eine zarte, zerbrechliche Hauptfigur, aber sie macht das sehr gut. Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Frau eine starke Person ist. Und Frau Gedeck hat diese starke Person mit großem schauspielerischen Können gespielt, sodass ich froh bin, dass sie die Rolle übernommen hat; sie ist großartig. Eine starke Frau eben!”

Martina Gedeck:

About Der Landstreicher

Ιδού η αληθινή Ταϊτή, δηλαδή: πιστά πλασμένη με τη φαντασία μου. (Πολ Γκογκέν και Σαρλ Μορίς)............... Είμαστε εμείς οι ονειροπαρμένοι τρελλοί της γης με τη φλογισμένη καρδιά και τα έξαλλα μάτια. (Γιώργος Μακρής).............. Und wollt ihr wissen, wer ich bin, ich weiß es selber nicht, ich irre so durchs Leben hin, weiß nicht, wo ich zu Hause bin und will es wissen nicht. (Landstreicherlied, Arnold Waldwagner)...........

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